ACHTUNG SCHRAZENALARM


seufzt so mancher oder auch manche, wenn Nachbar`s Kinder durch den Garten toben. Und vergisst völlig, dass ER oder SIE auch nicht immer völlig geräuschlos durch ihr junges Leben geschlichen sind. So manche Eltern sollten sich allerdings auch daran erinnern, dass sie ab und zu ihre Ruhe wollten oder wollen.


Ein bisschchen Baatz (Erde oder Sand), ein paar Bretter und Nägel, ein bisschen Wasser - mehr braucht`s eigentlich nicht. Allerdings hält sich aus waschtechnischen Gründen die Begeisterung für so einen Tip in Grenzen. Nur wie entwickelt “Kind” mit vorgefertigtem Spielzeug Fantasie, wie lernt es Natur kennen, wenn es damit nicht in Berührung kommen darf und wie sollen sich Abwehrstoffe im Körper entwickeln, wenn “Kind” nicht mit “Dreck” in Berührung kommen darf und sofort eine Ganzkörperwäsche mit Sakrotan erfolgt. Was soll “Kind” eigentlich machen, wenn es nicht auf die Strasse darf (zu gefährlich) und nicht in den Garten (zu laut und zu dreckig). Playstation und Fernseher als Lösung? Ratschläge zu geben ist immer viel leichter, als selbst mit den Problemen konfrontiert zu sein, trotzdem. Wie wär`s mit einem kleinen Beet mit Radieschen, Rettich, gelbe Rüben (Möhren) u.ä. Die die Kinder selber, mit Hilfe natürlich, aufziehen, rausholen und essen - is doch schon was. Erdbeeren und Himbeeren sind sparsam im Platzverbrauch, ein Spalierobst ebenso. Und schmeckt ganz anders als aus dem Supermarkt. Wichtig sind gesunde Pflanzen, die dem regionalen Klima angepasst sind, erhältlich bei einer Pflanzen- und Baumschule, Gratistips oft inbegriffen.

 

Ein Sandkasten ist immer was tolles.
Noch toller ist allerdings noch ein bisschen Wasser zum bauen von ...
Und ein paar Brettchen und Äste für Brücken und Zäune und Häuser...

 

Und Spielzeug, das nicht nur vorgefertigte Funktionen zulässt, sondern die Möglichkeit, selbst was zu entwerfen. Wozu braucht der Sandkasten eigentlich immer ein Umrandung aus Holz oder Plastik? Loch buddeln (wird später mal der Gartenteich), Erde weg oder einen Hügel modellieren, Vlies und Teichfolie rein, in die Folie Löcher rein ( is ja noch kein Teich), Sand rein, gibt`s im Baumarkt, aber meistens viel günstiger im Kieswerk. Sand ist jedoch nicht gleich Sand. Quetschsand z.B. wird beim Trocknen hart wie Magerbeton, bestimmte Sandsorten “kleben” nicht richtig, damit lässt sich nix bauen.

 

Brennnessel contra Auto
Was ist für ein Kind eigentlich gefährlicher?
Weder “Kind” noch “Erwachsener” können vor allen Gefahren geschützt werden oder sich selbst schützen. Ein bisschen Rose (sticht), ein bisschen Brennnessel (brennt) muss möglich sein. Wer sich in punkto Giftpflanzen ( die müssen nicht sein) informieren will, tut das unter:

 

www.gifte.de (nicht nur giftpflanzen)
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_giftiger_Pflanzen
www.giftpflanzen.com
www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale

 

das Thema anders herum - ungiftige Pflanzen unter www.gartengestaltung24.de/ungiftige-pflanzen.html

 

Ein bisschen Schaukel kann stundenlanges Spielvergnügen sein, besonders dann, wenn “Mensch” sich einfache Spiele z.B. mit einem Ball einfallen lässt. Wichtig: Auf eine stabile Konstruktion und eine standsichere Montage achten. “Kind” wächst, wird schwerer und schaukelt heftiger. Viele Kinder springen noch im Schwingen von der Schaukel - die “Abflugzone” sollte frei von Hindernissen sein.

 

Weitere Tipps und Infos unter www.hausgarten.net, www.gartenblick.de oder www.kindersicherheit.de

Einen kinderfreundlichen Garten anlegen - Wir helfen gerne