DIE 1001 ULTIMATIVEN TIPPS GEGEN UNKRAUT

gibt`s nicht.

Natürlich gibt es Möglichkeiten, Unkraut (Was ist das eigentlich?) zu verhindern oder zu reduzieren. Unkräuter verbreiten sich über Samenflug, über Vogelkot oder über Rhizome. Das sind unterirdische Ausläufer, eigentlich wie bei Gras.

In jeder Art von Erde sind Unkräuter vorhanden, außer sie ist bedämpft und damit unbezahlbar. Grundsätzlich tauchen bei offenem Boden, Feuchtigkeit und Licht Unkräuter auf. D.h. je besser der Boden durch Konkurrenzpflanzen wie Sträucher  und Stauden abschattiert ist, desto weniger Chancen für Unkraut. Eine dicke Schicht Rindenmulch oder Rindenhumus (mind. 7 bis 10 cm) tut ein Übriges. Je nach Anlage des Gartens, z.B. bei Steilflächen, die nicht viel genutzt werden, empfehlen sich die verschiedenen Arten an Bodendeckern.

Da die meisten Unkräuter Wildpflanzen sind, bewirkt eine Düngung ein zu rasches Wachstum dieser Kräuter und ein vorzeitiges Ableben. Durch die Düngung werden auch die gewollten Pflanzen gekräftigt und können sich besser durchsetzen.

Unkrautvernichtungsmittel werden gerne als bequemer Weg angepriesen und auch verwendet. Je nach Art des Mittels sind diese jedoch mit Gefahren für die Umwelt (Insekten und Tiere), wie auch für das Grundwasser verbunden. Der Einsatz dieser Mittel kann langfristig ins Gegenteil umschlagen, da die betroffenen Pflanzen resistent werden. Dies gilt auch für Schädlinge an Gemüse und Obst oder Unkraut im Rasen.

"Unkraut ist die Opposition gegen die Regierung der Gärtner"
(Otto Kokoschka)