RÜCKSCHNITT

im Garten wird von Vielen durchgeführt. Vom Hobbygärtner bis zum Baumspezialisten. Ein eigenes Thema stellt dabei dann noch der Rückschnitt an Obstgehölzen dar. Der Rückschnitt an Ziergehölzen  stellt sich sehr individuell dar, da der Eine am liebsten alles zuwachsen lassen will und die Andere jedes überhängende Zweiglein sofort eliminiert. Daneben gibt es noch den Rückschnitt, der die natürliche Wuchsform berücksichtigt, den Formschnitt, z.B. bei Buchs und Hecken und den Billigschnitt, gerne von “erfahrenen” Kräften mittels Heckenschere und Motorsäge durchgeführt. Wer immer nur “oben” rumschnippelt wird bald einen Busch haben, der von unten her auskahlt und oben viel zu dicht ist. Die Natur wächst langsam aber unaufhaltsam. Durch den Gewöhnungseffekt steht so mancher vor seinem Gehölz (groß und mächtig)  und denkt an die Zeit zurück, wo das Büschlein noch viel zu klein für einen Sichtschutz war. Viele sind einfach auch unsicher, was sie wann schneiden sollen oder können.
Am sinnvollsten ist für die “Selberschneider” ein gutes Gartenbuch. Trotzdem ein paar Hinweise.

Blüte am einjährigen Holz
•        Schmetterlingsstrauch, buddleia davidii
•        Bartblume, caryopteris
•        Rispenhortensie, hydrangea paniculata
•        Spierstraucharten, spiraea
•        Blasenstrauch, colutea
•        Säckelblume, ceanothus
werden im zeitigen Frühjahr nach den letzten Frösten stark zurückgeschnitten



Blüte am vorjährigen Holz
•        Schmetterlingsstrauch, buddleia alternifolia
•        Deutzie, deutzia
•        Weigelie, weigela
•        Mandelbäumchen, prunus triloba
•        Mahonie, mahonia aquifolium
können nach der Blüte zurückgeschnitten oder ausgelichtet werden.

Grundsätzlich gilt - Blüten brauchen Licht. Alte grosse Triebe von unten her rausnehmen - sorgt für mehr Licht und einen besseren Nachtrieb.

Information zu Hecken und Schnitt finden Sie unter Hecke und Schnitt

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