DIE BLUMENWIESE

ist ein gern genommenes Motiv, um “heile Welt” und “Idylle” darzustellen. Dazu werden oft Einstellungen verwendet, die eine grössere Fläche zeigen. Umgerechnet auf einige Quadratmeter im Garten sieht Das ganz anders aus. Eine Blumenwiese im eigenen Garten herzustellen ist schon bedeutend schwieriger. Unterschieden wird zwischen einer Blumenwiese und einer Wildwiese.

Die Blumenwiese kann in einen normalen Rasen integriert werden, z.B. durch Zwiebelblumen. Die meisten Wildkräuter, und das ist normalerweise damit gemeint, mögen einen eher mageren Boden. Bestimmte Arten wachsen auch nur auf bestimmten Böden und unter bestimmten Bedingungen. Pflanzen, die einen feuchten oder sauren Boden bevorzugen, werden mit einem normalen Gartenboden nicht glücklich. Grundvoraussetzung ist also erst mal die Erkenntnis über den vorhandenen Boden über mehrere Bodenproben. Dünger und Unkrautvernichter sind natürlich ab sofort tabu.Zu nährstoffhaltigen Boden mit Sand abmagern.

Es gibt eine Vielzahl von Fertigmischungen oder Sie stellen sich Ihre Lieblingsmischung selbst zusammen.Ausgesät wird im Herbst. Durchsetzen werden sich die Arten, die mit den Verhältnissen am besten zurechtkommen, die Anderen verschwinden. Das Ausgraben von Pflanzen irgendwo können Sie sich sparen - 1. verboten, 2. die Allerwenigsten werden in veränderten Verhältnissen einwachsen. Geduld ist gefragt, ein Teil Wissen und Beobachtung. Fangen Sie vielleicht erst mal mit einem "Stück" Rasen an, probieren Sie aus und erweitern dann.

Ein aus meiner Sicht gutes Buch mit einem ausführlichen Glossar zu Wildblumen ist:
Der schöne wilde Garten von Violet Stevenson, Mosaik-Verlag GmbH, München
ISBN 3-570-04270-7