GEMÜSE IM GARTEN

muss ja nicht gleich ein Kartoffelacker sein.

Gerade kleineren Kindern macht es jedoch Spass, ein Radieschen wachsen zu sehen oder eine gelbe Rübe zu "klauen". Und ganz nebenbei werden Kinder damit etwas näher an die Natur herangeführt.

Wer sich, zumindest teilweise, aus dem eigenen Garten ernähren will, sollte sich VOR Anlage eines Beetes ein paar Gedanken machen.

Die Beetgrösse
Von der Beetgrösse hängt ab, was ich später in welchen Mengen anbauen kann. Vielfach wird der Fehler begangen, zu dicht und zu viel zu säen oder pflanzen. Zumindest sollten Sie dann rechtzeitig pikieren.
Der Boden
spielt eine Rolle für das geeignete Gemüse und damit die Ertragsfähigkeit.
Die Sonneneinstrahlung
Gemüse braucht wie alle Pflanzen ausreichend Sonnenlicht, nur Mittagssonne muss nicht unbedingt sein.

Der Dünger, s.h. Dünger

Der Kompost, s.h. Kompost

Die Schädlinge, s.h. unten

Die Nachbarn

Pflanzen, die miteinander “können”

früher Kopfsalat mit Kohlrabi, Radieschen und Kresse
Tomaten mit Sellerie oder Petersilie
Grünkohl mit Endivien
Spinat mit Salat und (Rosen-)kohl
Rote Beete mit Buschbohnen
Kartoffeln und Kohl
Möhren mit Zwiebeln, Lauch, Mangold, Kopfsalat
Chinakohl mit Feldsalat
Buschbohnen mit Kartoffeln, Sellerie, Tomaten
Knoblauch mit Erdbeeren
Gurken mit Steckzwiebel und Zuckermais

Pflanzen, die nicht miteinander “können”

Erbsen mit Bohnen, Tomaten, Kartoffeln
Tomaten mit Gurken oder Fenchel
Zwiebeln und Kohl
Gurken mit Rettich, Radieschen und Erdbeeren
Rote Beete und Spinat
Bohnen mit Fenchel, Zwiebel und Porree
Kohl mit Zwiebeln und Kartoffel
Rote Bete mit Kartoffeln und Fenchel

Die Fruchtfolge
spielt mit entscheidend eine Rolle im Gemüseanbau. Zum einen, um ein Auslaugen des Boden zu verhindern, zum anderen, um Schädlinge und Krankheiten zu minimieren. Umfangreiche Informationen dazu finden Sie unter:
Schädlinge und Schäden
Da wir das Gemüse ja essen wollen, ist besondere Vorsicht beim Einsatz von chemischen Mitteln angebracht. Da es für die Erkennung bessere Datenbanken mit Fotos gibt, hier nur ein Überblick.

 

Bohnen

Schwarze Bohnenlaus

Gemeine Spinnmilbe

 

Fettfleckenkrank-

heit

Erbsen

Erbsenwickler

Thrips

Blattläuse

Echter Mehltau

Feldsalat

Echter Mehltau

Falscher Mehltau

 

 

Gurke, Zuccini, Kürbis

Gemeine Spinn-

milbe

Weisse Fliege

Echter Mehltau

Falscher Mehltau

Grauschimmel

Gurken-Mosaikvirus

Kartoffel

Kartoffelkäfer

Saat-Schnellkäfer

Kartoffelblattlaus

Kraut- und Knollenfäule

Kohlarten

Kohlfliege

Mehlige Kohlblattlaus

Grosser und kl. Kohlweissling

Kohlmotte

Weisse Fliege

 

Möhre

Möhrenfliege

Möhren-Wurzellaus

Saatschnellkäfer

Blattläuse

Möhrenschwärze

Rettich, Radieschen

Rettichfliege

 

Erdfloh

 

Rettichschwärze

Mangold, Spinat, Rote Bete

Blattläuse

Falscher Mehltau

Blattflecken-

krankheit

Herz- und Knollenbräune

Salat

Blattläuse

Salatwurzellaus

 

 

Sellerie

Blattläuse

Blattfleckenkrank-

heit (Septoria)

Herz- und Knollenbräune

 

Tomate

Blattläuse

Weisse Fliege

Spinnmilbe

Kraut- und Braunfäule

 

 

Echter Mehltau

Grauschimmel

Blütenendfäule

Schnittlauch, Zwiebel, Lauch

Zwiebelfliege

Lauchmotte,

Thrips

Falscher Mehltau,

Lauch-Rost

Lauch-Minierfliege

 

Buchtip: Der BLV Pflanzen-Doktor von Dorothea und Peter Baumjohann, blv-Verlagsgesellschaft, ISBN 978-3-8354-0351-2